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Manfred Jürgens übernahm 2010 das Jagdzepter in Hermannsburg

Im Jahr 2010 konnte der damalige Vorsitzende des Ruf Hermannsburg Klaus Seidewitz den passionierten Jagdreiter Manfred Jürgens von den Jagdreiterfreunden Celle Stadt und Land  für einen Neuanfang der Jagdreiterei in Hermannsburg gewinnen. Zu schwierig erschien es, alle Landeigentümer, Pächter, Jäger und besonders die Naturschutzbehörde des Landkreises Celle weiterhin für sich einzunehmen. Insgesamt war man froh, dass man überhaupt noch weitere Jagden zustande brachte. Mit großem Engagement kämpfte Manfred Jürgens um das Bestehen und Erneuerung der Jagden in Hermannsburg. Mit dem feinen Gespür eines Bauernsohnes und Berufs-Luftwaffensoldaten befeuerte er das Bedürfnis, dass Jagdreiten mehr als nur Reiten sein muss und etablierte über Jahre sehr erfolgreiche Jagdveranstaltung in Hermannsburg. Dabei achtete er stets darauf, immer junge Reiter in die Veranstaltung einzubinden, denn ihre Mischung aus Jung und Alt gibt den Jagden in Hermannsburg ein besonderes Flair. Respektable Hindernisse und Gräben sorgen bis heute für das Adrenalin, dass das Jagdreiten so einzigartig macht. Jagden in Hermannsburg unter der Regie von Manfred Jürgens haben einzigartige Erinnerungen hinterlassen und die von ihm in 2010 neu gestaltete Jagdstrecke in der Misselhorner Heide zu einem beliebten Jagdgelände gemacht. In Anerkennung der großartigen Leistung dieses einzigartigen und unermüdlichen „Jagdreitervater“ der Jagdreiterei in Hermannsburg sind wir dankbar für die erlebten Jagden und freuen uns auf noch viele weitere schöne Erlebnisse in Hermannsburg in der Misselhorner Heide. An dieser Stelle Dank und Freude. Hermannsburg ist und bleibt auch nach Generationswechseln das „Mekka“ der Jagdreiterei und auch ein kleines Vermächtnis von Manfred Jürgens.

zusammengefasste Stimmen und Berichte der Celler Jagdreiterfreunde:

Wir erinnern uns sehr gerne an die gemeinsamen und traditionellen Vogeley-Heide-Jagden in Hermannsburg. Die traditionellen Vogeley-Heide-Jagden wurden mit der Niedersachsen-Meute seit vielen, vielen Jahren in Hermannsburg-Misselhorn, am Misselhorner Hof von der Familie Meyer und Manfred Jürgens von den Jagdreiterfreunden Celle Stadt und Land organisiert und durchgeführt.
Am 14. Dezember 2014 wurden im Hause von Dungern in Fuhrberg die Jagdangelegenheiten für diese Traditionsjagd auch für das folgende Jahr in 2015 mit Camill von Dungern, Hans-Wilhelm Vogeley und Manfred Jürgens besprochen und auf den 14. November 2015 festgelegt. Die Meute wurde sodann im Hause von Dungern von Hans-Wilhelm Vogeley für diese Jagd bestellt. Der inzwischen neu gewählte Vorsitzende, Hans Mensing, beim Reit- und Fahrverein Hermannsburg hat dann aber willkürlich und kurz vor dem Jagdtermin wieder ein Kompetenzgerangel angezettelt und somit den Reitsportförderer und Ehrenjagdherr Hans-Wilhelm Vogeley kontinuierlich telefonisch und schriftlich so stark verärgert, dass dieser die Meute und damit die vom Landkreis Celle bereits genehmigte und organisierte, traditionelle Vogeley-Heide-Jagd für den 14. November 2015 abgesagt und Manfred Jürgens telefonisch damit beauftragt hat, diese Entscheidung zur Absage der Meute und seiner Jagd unverzüglich dem Master der Niedersachsen-Meute mitzuteilen.
Ohne Demut und zur weiteren Verärgerung von Hans-Wilhelm Vogeley hat sich Hans Mensing trotz allem mit der Niedersachsen-Meute am Tage der bereits von Manfred Jürgens organisierten Vogeley-Heide-Jagd in Hermannsburg-Misselhorn und in den Folgejahren als selbsternannter Jagdherr feiern lassen.
Hans Mensing hat damit im November 2015 eine beliebte Traditionen in Hermannsburg zerstört. Leider fand somit im Jahre 2014 die letzte, der traditionsreichen Vogeley-Heide-Jagden mit zuletzt 82 teilnehmenden Jagdreitern und Jagdreiterinnen in Hermannsburg-Misselhorn statt.
Hans-Wilhelm Vogeley hat wegen Hans Mensing nie wieder zu seinen geliebten und beliebten Jagden mit der Niedersachsen-Meute in Hermannsburg eingeladen. Wir sind alle sehr, sehr traurig !!!
Hans-Wilhelm Vogeley verstarb am 28. September 2018. Mensing wurde von der Gemeinschaft der Jagdreiterfreunde Celle Stadt und Land ausgeschlossen.

 



 
Jagdreiterfreunde Celle Stadt und Land.

In allen Vereinen des Celler Kreisreiterverbandes e.V. gibt es so gut wie keine Jagdreiter und Jagdreiterinnen in ihrem Mitgliederbestand. Folgerichtig hat der passionierte Jagdreiter Manfred Jürgens aus Celle, der inzwischen unzählige Reiterinnen und Reiter an das Jagdgeschehen und an die Niedersachsen-Meute e.V. herangeführt hat, bereits im Jahre 1999 die Initiative ergriffen und gemeinsam mit dem Reitsportförderer Hans-Wilhelm Vogeley, die Reitergemeinschaft der Jagdreiterfreunde Celle Stadt und Land (JRC) im Kreisverband Celle gegründet. Die Jagdreiterfreunde Celle Stadt und Land betreiben ihren Sport in Rot jedoch nicht in der organisierten Form eines Vereins, sondern in loser Gemeinschaft aber guter Kameradschaft. Sie pflegen im und für den Kreisverband Celle das gesellige Reiten, insbesondere die Jagdreiterei. Dafür stehen interessante Reviere, verschiedener Kategorien im Landkreis Celle, besonders in Hermannsburg und Severloh zur Verfügung. Durch die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Landkreis Celle werden den Celler Jagdreiterfreunden jährlich vier „Hubertusjagden“ auf den Flächen der Misselhorner Heide in Hermannsburg erlaubt.

Das Jagdreiten ist die älteste reiterliche Disziplin und gleichzeitig ein Sport von eigener Faszination. Hierbei steht nicht die sportliche Herausforderung im Vordergrund sondern das Vertrauen und die Partnerschaft zwischen Pferd, Hund und Reiter. Jagdreiten erfordert Ausdauer, Verlässlichkeit und Herz wenn es im unbekannten Gelände, nach fest definierten Regeln in schnellem Galopp über die Heideflächen, durch bunt gefärbte Wälder und über natürliche Hindernisse, Gräben und Wasserdurchritte geht. Und dies immer zusammen mit Hörnerklang und Hundegeläut. Die Schleppjagd, auch der „Sport in Rot" genannt, grenzt sich von Fuchs- und Reitjagden, den „grünen" Jagden, dadurch ab, dass die Hunde eine künstliche Fährte ausarbeiten, aber kein lebendes Wild zu Schaden bringen! In der deutschen Schleppjagd verschmelzen verschiedene europäische Jagd-Traditionen. Um die gesamte Faszination des Jagdreitens zu erleben, können auch Zuschauer zu den schönsten Schauplätzen geführt werden. Die Jagdstecke in Hermannsburg im Naturschutzgebiet Misselhorner Heide ist nahezu identisch mit dem Heidepanoramaweg. Die Jagdstrecke darf allerdings nur auf Antrag und mit besonderer Genehmigung beritten werden. Informationen zu den Hermannsburger Schleppjagden bekommen Sie bei Manfred Jürgens (mobil: 0172-5478139)

Die reiterliche Tradition in der Herzogstadt geht weit über die Gründung des Hannoverschen Landgestüts durch König Georg II. von Großbritannien und Hannover zurück. Niedersachsen ist als Flächenland jeher von der Agrarwirtschaft und seinem größten Helfer, dem Pferd, geprägt. Nimmt man die einzigartige Landschaft der Lüneburger Heide hinzu, so ist es kein Wunder, dass heute die Sport- und Freizeitreiterei einen hohen Stellenwert erlangt. Auch die Meute-Jagd hat eine lange Tradition. In der unblutigen, sportlichen Version, d.h. ohne tatsächlich das Wild zu jagen, wollen die Jagdreiterfreunde Celle Stadt und Land anknüpfen. In kaum einer anderen Sportart kann man das Zusammenspiel von Hund, Pferd und Mensch sowie Landschaft, Wind und Wetter so intensiv und hautnah erleben, wie in der sportlichen Jagdreiterei.

....unsere Jagdreiterfreunde aus Celle Stadt und Land sind auch Mitglieder der Niedersachsen-Meute e.V.